Posts mit dem Label SV Böblingen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SV Böblingen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 3. Mai 2015

Fanfreundschaften - SV Böblingen gegen FC 07 Albstadt

Gemeinsam für den Amateurfußball

Der Internationale Tag der Arbeit hatte eine gute und ein paar schlechte Seiten. Gut war das lange Wochenende von Freitag bis Sonntag, schlecht war, daß diese Tage in eine Schlechtwetterphase fielen und das der FC Normannia auswärts beim VfL Nagold antreten mußte. Generell spricht natürlich nichts gegen Nagold und dem heimischen VfL, allerdings waren Mario und ich auf den Bahnverkehr angewiesen, was Nagold schon wieder zu einem kleinen Abenteuer macht. Andererseits war der Anpfiff erst auf 17 Uhr angesetzt. Nein, im Sinne des Amateurfußballs war das nicht. Aber es ergab sich dadurch für uns die Gelegenheit, ein schon lange gegebenes Versprechen zu erfüllen. Denn um 15 Uhr begann im Böblinger Silberweg bereits die Partie der SV Böblingen gegen den FC 07 Albstadt. Seit der "Tassengeschichte" für Hardy Grüne hat sich eine gewisse Sympathie zu diesem Verein und seinen Menschen entwickelt, und Albstadtfahrten im Zug haben sich mittlerweile bei uns etabliert. In alter Zeit war es gar üblich bei Normannia, besondere Freundschaften zu anderen Vereinen zu pflegen. In den 20er und frühen 30er Jahren war das z. B. die SpVgg Cannstatt. Warum also nicht auch heute mal den 1. FC Normannia quasi als Botschafter würdig vertreten und an alte Traditionen anknüpfen? Schließlich war 1. Mai, ein Tag der internationalen Solidarität.

Eigens zu diesem Anlaß ließ ich ein Transparent drucken, um die Verbundenheit zwischen den beiden Teams und deren Fans zu symbolisieren. "Gemeinsam für den Amateurfußball", so das Credo, was auch durchaus den Tatsachen entspricht und simultan zu "Glotze aus, Stadion an!" läuft. Denn der FC 07 hat genauso viel Zuspruch und Aufmerksamkeit verdient, wie jeder andere Verein im Fußballgeschäft.

Selbstverständlich, und das muß man stets betonen, fuhren wir bereits ab Gmünd mit unserem Normannia-Schal um den Hals, was am Gmünder Hauptbahnhof auch zu ersten Reaktionen führte: ein Groundhopper auf dem Weg nach Liverpool fand unsere Aktion ebenbürtig mit einem Besuch in der altehrwürdigen Anfield Road.



Was das Böblinger Stadion am Silberweg sympathisch macht ist die Tatsache, das die Arena von der S-Bahn-Station Goldberg innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichbar ist, so daß dem Besuch praktisch keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt sind.

Normalerweise, wenn ich weder ein Spiel meiner Normannia oder des TV Derendingen besuche, halte ich es eigentlich mit der Heimmannschaft. Aus oben erwähnten Gründen war ich ausnahmsweise völlig auf den FC Albstadt eingestellt, der möglichst drei Punkte holen sollte. Aber wie es sich für einen "Spätzleskick" gehört, möchte ich zunächst mit einem historischen Abschnitt den Gastgeber vorstellen.

Die SV Böblingen - aber halt! Warum eigentlich "die SV"? Ganz einfach: SV steht als Abkürzung nicht wie man annehmen könnte für "Sportverein", sondern für "Sportvereingung", und früher wurde der Verein in den Tabellen und Spielergebnissen auch stets mit SpVgg Böblingen abgekürzt. Irgendwann einmal, ich schätze so in den 70er Jahren, wandelte sich die Abkürzung von SpVgg zu SV.

In Böblingen, so scheint es zumindest, hat man mit der Vereinsgeschichte einen "sauberen Schnitt" gemacht. Zumindest beginnt man dort mit der Historie am 20. Oktober 1945, als im altehrwürdigem Gasthof zum Bären (dessen Baugeschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht) die Sportvereinigung aus den Trümmern des Böblinger Sports ins Leben gerufen wurde. Dabei reicht die Geschichte des Fußballs in Böblingen wesentlich weiter zurück, als es zunächst der Anschein hat, ja, Böblingen spielte gar mehrere Jahre in der zweithöchsten Spielklasse und spielte einmal im Deutschen Pokal.

Aber der Reihe nach. Wie in vielen anderen Vereinen im Land, so hängt auch hier die Geschichte der Fußballer mit dem Turnen zusammen. in diesem Falle mit dem 1845 gegründeten Turnverein Böblingen. Turner und Fußballer waren sich ja eigentlich spinnefeind, und die klassische Ballsportart der Körperertüchtigungsfanatiker war seit alter Zeit Faustball, mitunter noch Handball.

Wie der Fußball in Böblingen zum Turnen kam, war für mich nicht feststellbar, jedoch scharrte 1905 der Sohn des Kronenwirts Burkhardt im Nebenzimmer seiner väterlichen Wirtschaft Mitstreiter um sich, um einen Lederball mit Füßen zu treten. Einerlei, ob die Kicker zunächst versuchten als eigenständiger Fußballclub anzutreten, oder ob sie von vornherein eine Abteilung des Turnvereins waren: 1924 kam es zur sogenannten "reinlichen Scheidung", und der FV Fortuna Böblingen trat ans Licht der Öffentlichkeit. Sportliche Höhenflüge blieben zunächst aus, Böblingen war das klassische Team der A- und B-Klasse. 1932 gelang der Aufstieg in die damals zweithöchste Spielklasse, der Kreisliga Alt-Württemberg - es war übrigens das Jahr, als Normannia in die erste Liga aufstieg. Dort kam es zu Duellen mit illustren Namen wie den Sportfreunden Stuttgart (2:4, 1:5) oder dem FV 98 Zuffenhausen (1:3, 0:8). Trotz dieser hohen Niederlagen gegen die Topteams der Zeit kam am Ende unter 13 Mannschaften ein beachtlicher 9. Platz heraus (37:59 Tore, 18:30 Punkte), kein schlechtes Ergebnis für den Neuling.

Alles hätte eigentlich für den Klassenerhalt gesprochen, wäre es nicht mit den Nazis zu einer sogenannten "Neuordnung im württembergischen Fußball" gekommen. Als am 21. August 1933 die neuen Spielklassen der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden, da fehlten die Böblinger unter den 36 Mannschaften der zweitklassigen Bezirksklasse, und die Kreisklasse Alt-Württemberg (West) wurde die neue Heimat des FV Böblingen. Erst zum Schluß der Saison 1936/37 gelang eine Rückkehr in die "2. Liga", und in der Abteilung Stuttgart der Bezirksklasse Württemberg traf man auf Teams wie den Lokalrivalen VfL Sindelfingen, Stuttgart-Münster oder dem FC Wangen. Letzteres Team ist übrigens nicht mit dem Team aus dem Allgäu identisch, sondern ein Vorläufer des späteren VfL Wangen aus Stuttgart. 1938/39, genauer gesagt am 15. Januar 1939, kam es in der Liga sogar zum ersten Duell der Normannia in Böblingen, das die Böblinger mit 2:1 für sich entschieden. Mittlerweile "firmierte" der Verein seit dem 1. Oktober 1937 unter dem Namen VfL Böblingen (beim "VfB" im abgebildeten Zeitungsartikel handelt es sich wohl um einen Druckfehler). Hintergrund war die "ein Ort - ein Verein"-Politik der Nazis, die zu einer Vereinszusammenführung auch in Böblingen führte.

Die restliche Vereinsgeschichte bis Kriegsende ist für einen Außenstehenden wir mir etwas verwirrdend. Aus dem VfL wurde ca. ab 1940 die SG Böblingen, die sich 1942 nach einem 5:1-Sieg gegen den FC 08 Villingen erstmals für den Deutschen Vereinspokal qualifizieren konnte und Zuhause vor 4.000 Zuschauern gegen die Stuttgarter Kickers in der ersten Runde mit 2:3 geschlagen wurde. Kirchmeyer und Heinzelmann heißen die Böblinger, die sich als Torschützen in die Geschichte DFB-Pokals eintrugen. Böblingen war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Standort der Luftwaffe, und es erwuchs im Fußball mit der SG Luftwaffe Böblingen gar ungeliebte weil staatlich bevorzugte innerörtliche Konkurrenz.

1945, nachdem sämtliche Vereine durch die Alliierten aufgelöst bzw. eine Neugenehmigung bedurften, gründete sich der oben erwähnte Großsportverein SV Böblingen, der zunächst auch wieder die Turner in seinen Reihen hatte. 1954 kehrten die Turner dem Verein wieder den Rücken und treten seitdem wieder unter ihrem eigenen Namen an. Für die Fußballer begann bald darauf ein Höhenflug. Trat man zunächst in der Stuttgarter Bezirks- bzw. A-Klasse gegen das Leder, so gelang 1955 nach einer wahren Aufstiegsrunden-Odyssee - es mußten insgesamt 9 Spiele bestritten werden - der Aufstieg in die 2. Amateurliga Württemberg, damals in der Ligapyramide auf der vierten Ebene.

Aus meiner Nadelsammlung: natürlich fehlt auch nicht die SVB
Illustre Gegner wurden damals bezwungen, wie die Amateure des VfB Stuttgart oder der FSV 08 Bissingen. Neun Jahre spielten die Böblinger recht erfolgreich um Punkte, lediglich 1960/61 befanden sie sich mal in Abstiegsgefahr. Ein großer Erfolg in der Vereinsgeschichte war die Meisterschaft in der Gründungssaison der Bundesliga 1963/64, und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Amateurliga Nordwürttemberg. Dort hielt man sich mehr durchwachsen 5 Jahre lang, und stieg 1969 zusammen mit Normannia wieder ab. Die Böblinger mußten dabei eine Abstiegsrelegation über sich ergehen lassen, da sie mit dem VfL Sindelfingen und der TG Heilbronn punktgleich waren.

Eine Rückkehr ins württembergische Oberhaus gelang indes nicht. 1972/73 war man knapp dran, lag aber am Ende nur einen Punkt hinter Meister VfL Schorndorf, gegen den man wie gegen die anderen Favoriten ordentlich punktete. Man verschenkte jedoch gegen spätere Absteiger wie die Sportfreunde Stuttgart oder dem TSV Zuffenhausen wichtige Punkte.

Besonders bitter wurde die Saison 1976/77. Ein Jahr vor Einführung der Amateur-Oberliga verschwand Böblingen aus den überbezirklichen Ligen und stieg als 15. aus der 2. Amateurliga ab. Durch den souveränen Erfolg in der A-Klasse Böblingen/Calw, der man auch 1974/75 angehörte, sicherte sich Böblingen die Qualifikation für die neugeschaffene Landesliga Staffel 3

Die Anfangsjahre waren recht erfolgreich und der SVB belegte durchweg einstellige Tabellenplätze, klopfte 1981/82 sogar zaghaft ans Verbandsligatürchen. was am 6. Mai 1984 mit einem 3:0-Heimsieg gegen den VfL Nagold vorzeitig erreicht wurde.

In der Verbandsligapremiere kam Böblingen auf Anhieb auf Platz 5, wurschtelte sich in den Folgejahren aber erst mal so über die Runden, stieg aber 1989 wieder in die Landesliga ab. Trotz solcher Torjäger wie Carsten Hildebrandt (21 Treffer) oder Matthias Kuhn (17 Treffer) gelang der Wiederaufstieg nicht auf Anhieb, sondern wurde auf 1991 verschoben. Beim WFV-Pokalfinale in Ditzingen am 2. Juni 1993 unterlag man zwar dem heimischen TSF Ditzingen vor 1.200 Zuschauern mit 2:3, qualifizierte sich aber dennoch für den DFB-Pokal. Der zugeloste Gegner MSV Duisburg verteilte jedoch am 4. August 1993 keine Gastgeschenke, und die 4.000 Zuschauer sahen einen souveränen 5:0-Erfolg der Profis, die bereits in der 2. Minute mit dem Torreigen begannen.
SVB-Stadion am Silberweg

Es folgte ein echter Höhenflug der Böblinger. 1996 kam erstmals die Verbandsligameisterschaft an den Silberweg, und für ganze drei Jahre gehörte der SVB der Oberliga Baden-Württemberg an. Nach dem Abstieg 1999 scheiterte die Rückkehr ins Oberhaus an den Amateuren des SV Waldhof Mannheim, die in der Relegation der Verbandsligazweiten den Böblingern mit 0:2 und 1:4 keine Chance ließen. Im Normannia-Meisterjahr 2004 stand man kurz vor der erneuten Relegation, vermasselte aber am letzten Spieltag das Heimspiel gegen den TSF Ditzingen mit 0:1, derweil der Heidenheimer SB beim TSV Ofterdingen mit 5:0 siegreich blieb und meinem FCN in die Oberliga nachfolgte. 2006 stieg Böblingen in die Landesliga ab und gehört erst wieder seit 2011 der Verbandsliga an. 2015 befinden sich die blau-weißen Kicker aus der Metropolregion Stuttgart wieder mittendrin im Abstiegskampf.

Beni studiert das Stadionheft.
Metropolregion ist dann auch das Stichwort, denn mit besagtem Zugticket fuhren Mario und ich recht günstig nach Böblingen zum FC Albstadt. Wie es sich gehört, hatte ich uns beim Teammanager Heiko Jakob vorher angekündigt. Aus der Schweiz freute ich mich auf den Besuch des Amateurfußball-Weltenbummlers Benjamin Netz, der auch als Regionalkontakter Schweiz Ansprechpartner von LOKALRUNDE 2015 - Der Tag des Amateurfußballs ist.



Bei unserer Ankunft fand gerade auf dem Nebenplatz das WFV-Pokalhalbfinale zwischen der A-Jugend der SV Böblingen und den Stuttgarter Kickers statt. Der große Pokaltraum für die Heimmannschaft blieb ihr allerdings verzagt, denn die Kickers feierten mit 2:0 den Einzug ins Endspiel. Nichtsdestotrotz ist die Jugendarbeit in Böblingen vorbildlich und erfolgreich, die A-Junioren kämpfen in der Verbandsstaffel noch um Platz 2. Und während aus höheren Spielklassen Vereine ihre U23 aus dem Spielbetrieb zurückziehen, steigen in Böblingen die Planungen, ab 2015/16 die zweite Mannschaft wiederzubeleben, nachdem diese 2013 zurückgezogen werden mußte. Damals standen nur noch 5 Spieler zur Verfügung - ein Armutszeugnis für Verein und Stadt, wie die Verantwortlichen selber zugaben. Die neue U23 soll die Talente der eigenen Jugend an den Verein binden und sie im Zwischenschritt an die Verbandsligaelf heranzuführen.

Böblinger Akklimatisierungsrunde bei Kälte und Regen.
"Was wället denn die Gmender hier? Wega Albstadt? Fanfreundschafta gibts doch sonscht nur in der Bundesliga, ja, aber doch net in der Verbandsliga!" Anstatt sich über Besucher zu freuen, müssen wir uns fast noch rechtfertigen, gekommen zu sein. Nun gut, der Böblinger Einwand war natürlich nicht böse gemeint, und man ließ uns jede Gastfreundschaft zukommen, die man seinen Gästen gerne gewährt. Noch herzlicher jedoch wurden wir vom FC Albstadt und da natürlich von Heiko Jakob empfangen, und die legendäre Albstädter Gastfreundschaft, die ich im Albstadion genießen darf, wurde mir auch hier in der Fremde zuteil. Ebenfalls zugegen war Albstadts Edelfan Klaus, und der kleine Anhang aus der Zollernalb machte es sich unter der Sprecherkabine gemütlich.

Macht mal Stimmung, Jungs!
"Glotze aus, Stadion an!" - Amateurfußball braucht Fans. Selten wird der Spruch so deutlich wie in Böblingen. Denn die SVB hat nach Schwäbisch Hall und Gärtringen den schlechtesten Zuschauerschnitt der Liga. Natürlich ist es auch hier wie Andernorts in Zeiten des Turbokapitalismus, wo sich alles nur um die Bundesliga dreht, schwierig zu bestehen. Böblingen steht zudem durch seine Nähe zu Stuttgart im Schatten des alles verschlingenden VfB. Dabei hätte der Verein durchaus Potential, nutzt sie nur nicht. Besuchten den Club um 1972 noch ca. 600 Zuschauer pro Spiel, so kam die SVB selbst zu Oberligazeiten nur noch knapp über 400, und erfreut aktuell 183 Fußballfreunde pro Heimspiel. Dabei hätte die Mannschaft, die wesentlich besser spielt als ihr Tabellenstand es ausdrückt, mehr Zuschauerzuspruch verdient. Die offizielle Zuschauerzahl beim Albstadtspiel wurde mit 150 angegeben, aber ich habe da nicht das unbestechliche Auge unseres Claus-Jörg Krischkes.

"Alde Seggl" beim Albstadtsupport
Ein Wort zur Infrastruktur. Böblingen besitzt eine herrliche Tribüne, von der eine sehr gute Sicht auf das Spielfeld herrscht. Von den Stehplätzen aus ist durch die Tartanbahn die Sicht etwas eingeschränkt, was mir, der es gerne "englisch" und nahe am Spielfeldrand mag, natürlich nicht so gut gefällt. Ebenso befinden sich Kiosk und Toiletten hinter der Tribüne, was mit Treppensteigerei verbunden ist. Das Herren-WC glänzt dafür noch mit einer original - Verzeihung - Pissrinne im Boden, was ich gefühlt zuletzt 1982 gesehen habe. Die Musikanlage war nicht Weltklasse, aber dafür Helene-Fischer-Frei, daher ganz großes Dankeschön an die SV Böblingen. Kredenzt wurde Bier der Schönbuch-Brauerei, was für ein Stadionbier recht ordentlich ist, die Wurst liegt in der Verbandsliga auf den vorderen Tabellenplätzen. Auffällig ist die mangelnde Bandenwerbung.

Auszeichnungen guter Jugendarbeit.

Schiedsrichter Steffen Lochner aus Künzelsau kam mir doch gleich so bekannt vor, und ich hatte recht: er leitete das Spiel der Normannia in Backnang. Tja, und das Spiel selber? Oh je, oh je, oh je.... Von unserem Bredi ist ja der Böblingen-Fluch überliefert: reist er mit Normannia nach Böblingen, so bleiben stets die Böblinger siegreich. Fährt er nicht mit, gewinnt der FCN. Was soll ich sagen - wir scheinen den Fluch auf den FC Albstadt übetragen zu haben, denn - ich fange jetzt mal Rückwärts an - die SV Böblingen siegte völlig verdient mit 4:2 gegen einen FCA, der stellenweise in der Abwehr wie ein aufgescheuchter Hühnerstall wirkte, in den ein Scherzkeks "Fuchs!" hineingerufen hatte.



Unter lauten "FCA!"-Rufen begrüßten wir die Weißen aus Albstadt im Stadionrund, die Tore schossen aber andere. Nach Minuten konnte Albstadts Keeper Christopher Kleiner denn Ball nach einem Schuß von Vargas Müller nicht festhalten und Sascha Raich konnte fast unbedrängt zum 1:0 einschießen.

Hängende Köpfe bei Albstadt, Jubel bei Böblingen. 1:0.

Es folgte, was beide Trainer nach der Partie vollkommen richtig als ein schnelles Spiel bezeichneten. Lehrbuchmäßig schöne Spielzüge waren jedoch, bei den rutschigen Platzverhältnissen kein Wunder, eher selten.











Albstadt drängte nach Vorne, und in der 27. Minute konnte Sascha Wissenbach den verdienten Ausgleich erzielen, indem er den Ball unter die Beine von Keeper Florian Mack ins Tor schmuggelte. Für mich persönlich war er der beste Albstädter - rackerte unermüdlich, dachte mit und er hatte das Tor mehr als verdient.

Und das verdiente 1:1 durch Sascha Wissenbach.
Endlich hatten wir wieder Grund, lautstark für Albstadt zu rufen, denn davor verhielten wir uns doch recht bieder. Das lag aber zum Teil daran, das uns für Albstadt einfach kein genialer Schlachtruf einfiel. Einen positiven Nebeneffekt hatte unser Schrägtongesang wenigstens - die Jugend der SVB saß auf der Tribüne hinter uns und feuerte ihre Mannschaft an.



Zur Pause stand es 1:1, zwar kein berauschendes, aber auch kein schlechtes Spiel. Natürlich verbanden wir unseren Albstadt-Support auch mit etwas Eigennutz, denn ein Sieg des FCA hätte ja auch dem FCN etwas Luft verschafft. Ein Unentschieden wäre aber auch nicht schlecht gewesen. Nun, wie oben erwähnt, ging es ja leider anders aus.... nun gut.

"Du machst uns hier keine Probleme!"
Nein, sieht nur so aus. In Wahrheit ein nettes "Schwätzle"

Und dann war da noch das Gschichtle mit den Ordnern - keine Sorge, da kommt jetzt nichts schlimmes, denn erstens hatte ich beim lösen der Eintrittskarten darauf hingewiesen, das wir schrecklich laut und noch schrecklicher furchtbar singen, ansonsten aber handzahm sind. Und zweitens sind die Ordner in Böblingen wie ihre ehrenamtlichen Kollegen in Albstadt, Gmünd oder sonstwo Menschen wie du und ich. Nein, der Böblinger Ordner kam nur zum Schwätzle zu uns, wollte erfahren, warum wir das machen, weshalb ich fotografiere und was zum Geier eigentlich ein "Spätzleskick" ist. Aber dann mußte ich dieses Fotomotiv einfach dankbar annehmen: in Böblingen kommt auf jeden Gästefan ein persönlicher Ordner, der ihn genau unter Beobachtung nimmt. Herrlich.

Aber genug gescherzt. Halbzeit Zwo war noch nicht sehr alt, da schoß Sascha Raich die Böblinger erneut in Führung. Noch kämpfte Albstadt, aber irgendwie war dennoch der Wurm drin. Zum Haare raufen! Offenbar hatte der Kapitän auch die Schnauze voll, und erklärte das Tore schießen zur Chefsache. Dennoch mußten Albstadt und wir bis zur 69. Minute warten, dann trug sich der Chef Armin Hotz mit seinem lehrbuchmäßigem Ausgleichstor in die Torschützenliste ein!

Aus dem Hintergrund müßte Hotz schießen...

Tor! Tor! Tor für Albstadt! Da freut sich auch mal der Coach.

Jedoch... Unser aller Torjubel war noch gar icht richtig über den Schönbuch verhallt, da knallte im direkten Gegenzug zeigte Ivan Vargas Müller, was man in Böblingen von Gegentoren hält - nichts. Das 3:2 war die Krönung der Albstadt-Gegentore, denn alle drei waren - verzeiht mir liebe Böblinger - eigentlich völlig "saudackelhaft", wie man im Schwäbischen so schön sagt, und auch Coach Markus Pleuler, gerade noch beim jubeln, hätte seine Jungs wohl am liebsten gleich zur Strafrunde verdonnert. Saudackelhaft hin oder her, verdient war die Führung, und diesmal ließen sich die Gastgeber die Magarine nicht mehr von der Stulle herunterkratzen.

Und schon jubelt wieder Böblingen

Da steht der Regenschirm Kopf.

Ein Tor müssen wir noch ertragen.

Weitere acht Minuten später setzte Hakan Cakmak den Schlußpunkt unter das Albstädter Trauerspiel, denn obwohl Albstadt noch die Möglichkeit auf einen Anschlußtreffer hatte, so hätte auch Böblingen noch 2 Tore unterbringen können. Die waren am Ende einfach besser, oder wie Mario treffend analysierte: "Böblingen hat den Abstiegskampf angenommen und entsprechend reagiert".

Heiko Jakob und Mario Gold are not amused











In der Nachspielzeit gab es noch einen Böblinger Platzverweis, dies blieb für das Spielgeschehen allerdings bedeutungslos. Mit dem Schlußpfiff war es an den Böblinger Zuschauern, zu jubeln, denn durch dieses 4:2 holte sich die Schönbuch-Elf drei verdammt wichtige Zähler im Abstiegskampf, während man beim FC 07 Albstadt das Abstiegsgespenst in den Büschen hat herumlungern sehen.

Jubel bei den Böblingern.
Schade für Albstadt. Normannia spielte am gleichen Tag in Nagold 1:1, was zwar auch nicht gerade überragend, aber immerhin besser als nichts ist. Torhüter Christopher Kleiner und Kapitän Armin Hotz bedankten sich dann auch noch persönlich bei uns für die Unterstützung. Denn das war der einzige dicke Punktgewinn des Tages: die zarten Bande zwischen FC Albstadt und Normannia Gmünd wurden verstärkt, bestehende Kontakte ausgebaut, neue Freundschaften geknüpft. Auch aus der Böblinger Richtung brachte man uns Respekt für die Unterstützung des Gegners entgegen, und wir verabschiedeten uns von den SVB'lern auf ein baldiges Wiedersehen im Normannia-Stadion, wo diese Mannschaft mit ihrem schnellen Flügelspiel keineswegs unterschätzt werden darf.

Natürlich werden wir beim nächsten Duell zwischen Albstadt und Normannia lautstark unseren FCN anfeuern, aber mit Respekt für den Gegner, und wir freuen uns auf das Wiedersehen mit dem FC Albstadt und können die nächste Albstadtfahrt auch kaum erwarten.

Normannia und FC07: "Gemeinsam für den Amateurfußball!"

Spielbericht der SV Böblingen
Spielbericht des FC 07 Albstadt



Sonntag, 1. Juni 2014

Sind wir nicht alle ein bisschen Molinari? - FC Normannia Gmünd gegen SV Böblingen



Ein klein wenig fühlte man sich wie im Film "Das Leben des Brian". Die Zuschauer im Gmünder Jahnstadion erinnerten mich heute an die Kreuzigungsszene, als der römische Zenturio mit der Begnadigung für den Protagonisten auftaucht, und jeder plötzlich Brian sein wollte. Ähnlich könnte es dann auch bei der Normannia geheißen haben. "Wer von euch ist Molinari?" - "Ich bin Molinari!" - "Nein! Ich bin Molinari! Und meine Frau ist auch Molinari!"

Ganz klar, die knapp 400 "Molinaris" im Stadionrund zeigten bereits optisch, dass der heutige Spieltag im Zeichen des Abschieds stand. Der Kapitän Beniamino Molinari geht von Bord - kommt aber als Schlipsträger auf der Trainerbank wieder. Dennoch wird er auf dem Spielfeld fehlen, keine Frage. Aber als Fan vergisst man gerne, das auch Spieler älter werden, und bei Beni ist das besonders einfach, wirkt er doch schließlich frisch und munter, als sei er eben erst der A-Jugend entsprungen. Dabei war das im vergangenen Jahrtausend, als er als 18-jähriges Talent in der Bezirksliga für den abgestürzten Traditionsverein auflief, gegen Mannschaften wie Jagstzell, Böbingen, Hüttlingen oder Pflaumloch antrat und gleich zum besten Torschütze des Teams avancierte.


Aber nicht nur "Il Capitano" wurde verabschiedet. Vor dem Spiel hatte Fußballbereichsleiter Heinz Eyrainer noch alle Hände voll zu tun. Benjamin Klement wechselt zur SG Bettringen, die 2 Spieltage vor Schluß auf Platz 1 der Bezirksliga und kurz vor dem Sprung in die Landesliga steht. Ein herber Verlust - sowohl spielerisch als auch menschlich - stellt in meinen (und nicht nur meinen) Augen Kersten Göhl da, der leider zum Landesligameister TSV Essingen wechselt, somit in der nächsten Spielzeit auch im Schwerzer aufläuft - auf der Gegenseite. Und natürlich verabschiedete man sich auch von Felix Bauer, der sein Fußballkönnen hinfort für den VfR Aalen II unter Beweis stellt.

Ein großes Dankeschön gebührt auch Trainer Patrick Widmann, der nach 2 Jahren auf der Trainerbank den Schwerzer verläßt. Wo immer seine Karriere ihn hintragen mag, ich hoffe, er bleibt im Ländle, so daß der "Spätzleskick" ihn an seiner neuen Wirkungsstätte besuchen kann.

Bredi, the Triple-Man.
Aber genug von Götterdämmerung. Vor dem Spiel konnte ich noch kurz Bredi begrüßen, der ein echtes "Triple" hinlegte. Im Normannia-Vereinsheim, bekleidet mit einem personalisierten TSB-Trainingsanzug, und dann noch von mir geschmückt mit einem FC-St.-Pauli-Fanschal. Drei Vereine auf einmal, das schafft auch nur unser Gmünder Edelfan. Der Schal war das Einstandsgeschenk der neuen Fanfreundschaft FC St. Pauli/Normanna Gmünd, die letzte Woche im Schwerzer gefeiert wurde. Bei meinem Eintreffen war Bredi bereits auf "dem Sprung", denn ihn zog es zur Landesligapartie zwischen dem FC Germania Bargau und den Sportfreunden Dorfmerkingen, das später die Hausherren mit 5:2 für sich entschieden.




T-Shirt-Basar. Die Fangruppe "12. Mann" organisierte
die wirklich edlen Molinari-Shirts mit Rückennummer 10.


Zu Gast im Schwerzer kam die Sportvereinigung Böblingen, ein Verein, der mit seiner Vergangenheit völlig abgeschlossen hat. Denn in seiner Chronik beruft sich der Verein nur auf die Zeit ab dem 20. Oktober 1945, als die Fußballabteilung innerhalb des Gesamtvereins wieder ins Leben gerufen wurden. "Wieder ins Leben gerufen" verweist schon auf eine Geschichte vor 1945, und tatsächlich wurde in Böblingen auch bereits in der Zeit des Ersten Weltkriegs Fußball gespielt. Zugegeben, die Fußballhistorie Böblingens ist ein wenig wirr und unübersichtlich, nichtsdestotrotz Wert, nicht in Vergessenheit zu geraten. Kurz vor Beginn des Weltkriegs Anno '14 wurde innerhalb des 1845 gegründeten Turnvereins auch gegen das runde Leder gekickt, und 1924 wurden die Fußballer im Rahmen der sogenannten "reinlichen Scheidung" als FV Böblingen selbständig. 1937 kam es zum Ende des FV, der im VfL aufging, der dann wiederrum als Sportgemeinschaft einen Kieselstein in der deutschen Pokalgeschichte hinterließ (1942, 2:3 gegen die Stuttgarter Kickers). Bezüglich der etwas verworrenden Böblinger Fußballgeschichte muß ich doch mal das Böblinger Stadtarchiv kontaktieren.

Während bei Normannia der Druck ein wenig draußen war, nachdem mit dem 5:1 über den SV Bonlanden der Klassenerhalt gesichert war, mußten die Gäste noch Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

Spielerisch schien nichts auf einen fußballerischen Leckerbissen hinzudeuten, und zu einem legendären Klassiker wird man die heutige Partie auch nicht rechnen dürfen. Dennoch war das Spiel weit davon entfernt, ein müdes Gekicke zu werden, und vor allem die Böblinger versuchten von Beginn an, dem Spiel ihren Stempel aufzuprägen. Normannia spielte entspannter, aber konzentriert, und die Stimmung im Stadion war - für ein Spiel, bei dem es für Normannia um nichts mehr ging - einfach großartig.

Sind das Feiern gewohnt: die Meister-Handballer des TSB.

Von meinen Mitstreitern alleine gelassen, suchte ich Geborgenheit bei der Fangruppe "12. Mann", die natürlich in jedem Heimspiel akkustisch nicht zu ignorieren war. Riesige Stimmung und jede Menge Spaß brachten die TSB-Handballer mit, die in ihrer Feierorgie Station im Schwerzer machten. Diese feierten ja bekanntlich ihren Aufstieg in die Oberliga, und wurden auch am Samstag auf dem Rathausbalkon umjubelt.

Böblingens Keeper David Jach, vom Fannachwuch vergrault?
In der 1. Halbzeit versammelte sich darüberhinaus eine große Schar Kinder hinter dem Gästetor. Der Fannachwuchs zeigte dann auch stimmgewaltig, dass er es ordentlich "drauf" hat. In der 2. Halbzeit schien ihnen leider die Puste ausgegangen zu sein, aber ich habe ihnen dennoch meinen Dank ausgesprochen. Habt ihr wirklich gut gemacht, Jungs!

Stefan Hallberg läßt grüssen.
Offenbar hatte es sich auch in Gmünd herumsgesprochen, das Normannia nun auch Fans beim FC St. Pauli hat. Zumindest hatte es den Anschein, als ob die Gmünder HSV-Fraktion heute unbedingt Farbe bekennen mußte. Lustig fand ich zumindest das sehr schlecht sitzende HSV-Käppi im Schwerzer, und der Besitzer gestattete mir dann auch - nach Vorlage des St.-Pauli-Schals, seine Kopfbedeckung zu Dokumentationszwecken lichtbildtechnisch festzuhalten. Aber ich muß auch zugeben, dass die Temperaturen heuer sehr sommerlich waren, und ein Aufenthalt im Sonnenschein erinnerte entfernt an den zweiten Aufguss in der Sauna.

Mark Mangold.
Zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Andreas Iby, der das Spiel voll im Griff hatte, stand es unspektakulär 0:0, der Begeisterung im Rund tat dies keinen Abbruch. Große Freude auch bei altgedienten Normannen, das Mark Mangold zum letzten Heimspiel vorbeischaute. Als ehemaliger Weggefährte von Beniamino Molinari - als Normannia noch über die Dörfer tingelte - wollte er es sich nicht nehmen lassen, zu dessen Abschied im Schwerzer aufzutauchen.


Die TSB-Gans beim Fußball.
Noch zwei weitere Prominente waren im Schwerzer zu Gast. Neben Mark Mangold befand sich auch Alexander Zorniger, Meistertrainer von RB Leipzig, im Publikum, den ich allerdings jetzt nicht gesehen haben. Anständig wie ich bin, war ich schließlich nicht als Paparazzi sondern als Fußballanhänger unterwegs.
Ebenfalls begrüßen durfte man "Mutter Gans", die gute Seele der TSB-Handballer. Mit so einer Unterstützung im Publikum konnte ja nichts schief gehen! Allerdings war sie vom Spielverlauf nicht so sehr angetan. Die TSB-Gans ist einfach vom Handball her tierisch verwöhnt (oder heißt das "gans" verwöhnt?), und kann Mannschaftssportarten, in denen einfach so wenige Tore fallen, wenig Verständnis entgegenbringen. Die meiste Zeit über brachte sie dann doch lieber mit dem Handball-Team zu, wo sie durch Austausch von Zärtlichkeiten von sich reden machte. Darüberhinaus sorgte sie dafür, dass ich einfach ungestraft attraktive Zuschauerinnen fotografien konnte. Cleveres Biest!

Küsse in Ehren, kann
die Gans nicht verwehren.
Danke, Mutter Gans ;)















Tore bekam die Gans dann doch zu sehen - und zwar im Minutentakt. In der 48. Spielminute leitet der frisch eingewechselte Giuseppe Catizone den Ball an Kersten Göhl weiter, der ihn eiskalt im Böblinger Tor versenkte. Hoffentlich zum vorläufig letzten mal. Schon vergessen? Nächste Saison spielt er bei der Ligakonkurrenz. Da soll er das Tore schießen im Schwerzer schön bleiben lassen!

Kaum war die freudige Nachricht per SMS ins ferne St. Pauli berichtet, da erzielte auf der Gegenseite Böblingens Rudy Vargas Müller den verdienten Ausgleich. Das war es allerdings auch schon an Aufregung für die Handball-Gans, denn bei diesem leistungsgerechten Remis blieb es auch. Böblingen hatte durchaus mehr Spielanteile, was wahrscheinlich daran lag, das beim FCN der Existenzkampf in der Vorwoche beendet wurde.

Ehrenrunde des Kapitäns.

Es folgten sehr emotionale Momente, beginnend mit der Ehrenrunde von Beniamino Molinari. Ja, was soll man dazu sagen? Das Ende einer Ära, gewiss. Andererseits auch der Beginn von etwas völlig neuem, oder wie unser Landsmann Hermann Hesse sagte, "in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". Von daher will ich auch nicht Trübsal blasen, das ich miterleben durfte, wie ein ganz großer Normanne das Trikot letztmals im Schwerzer überstreifte und die Nummer 10 mit dem "Nadelstreifenanzug" der Funktionärskaste vertauscht. Ich sage einfach "danke" für die tolle Zeit, und ich freue mich auf dass, was da kommen mag!

Nachgestellte Filmszene
aus "Das Wunder von Bern"
Ausgelebter Fanatismus pur.














Aufräumarbeiten.

Auch der scheinbar in den Jungbrunnen
gefallene Lothar Stegmaier gratuliert.














Es ist schwierig, hier noch was hinzuzufügen. Ich denke, man läßt wirklich die Bilder sprechen. Nach all' den Abschieden gab es noch die Ehrung des "Spieler der Saison". Die Fangruppe "12. Mann" hatte diese Ehrung ausgelobt, und auch ich durfte meine Stimmen abgeben. Wie üblich ist es verdammt schwer, bei einem Club wie Normannia, wo die geschlossene Mannschaftsleistung stets im Vordergrund steht, drei Spieler herauszupicken.

Zum Spieler 2013/14 wurde der scheidende Kapitän gewählt, auf Platz 2 folgte Abwehrtiger Musa Ayaz, Platz 3 belegt Giuseppe Catizone.







Danke für die gefühlte Ewigkeit auf dem Rasen für den FCN!
Viel Erfolg beim Rollentausch!
Spielbericht:
szbz.de: Drittes Unentschieden in Folge
Rems-Zeitung: FCN-​Dank gilt Widmann, Bockmeyer, Klement, Bauer, Göhl und Molinari