Samstag, 17. Oktober 2026

Spitzenspiel in der Kreisliga A – was die ominöse Datenbank über Spraitbach und Lorch verrät

 

Kreisliga A Ostwürttemberg, 12. Spieltag: FC Spraitbach – Sportfreunde Lorch

Es gibt Menschen, die verbringen ihre Freizeit mit Gartenarbeit, Briefmarkensammeln oder der Beobachtung heimischer Singvögel. Und dann gibt es Zeitgenossen wie mich, die offenbar nichts Besseres zu tun haben, als die Ergebnisse, Tore, Aufstellungen und Spielminuten der Kreisliga A in einer ominösen Datenbank zu horten. Eine Art Datenkrake des Amateurfußballs, die ihre Fangarme bis in die entlegensten Winkel der Ostalb ausstreckt und dabei gelegentlich Dinge zutage fördert, die vermutlich nicht einmal die betroffenen Vereine selbst wissen möchten.

Am kommenden Sonntag gastieren unsere Sportfreunde Lorch beim FC Spraitbach. Ein echtes Spitzenspiel, immerhin empfängt der Tabellenzweite den Vierten. Und weil ich den Gastgeber persönlich für eine der stärksten, wenn nicht sogar die stärkste Mannschaft unserer Liga halte, habe ich meine berüchtigte Datenbank bemüht, um dieser Einschätzung einmal auf den Zahn zu fühlen.

Das Ergebnis ist durchaus interessant. Denn während manches meine Vermutung bestätigt, erzählen andere Zahlen eine Geschichte, die den Lorcher Anhängern durchaus Hoffnung machen darf.

Beim letzten Aufeinandertreffen im April 2025 siegte Spraitbach verdient mit 4:2


Zwei Mannschaften, drei Punkte Unterschied

Nach zehn absolvierten Begegnungen steht der FC Spraitbach mit 25 Punkten, acht Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage auf Platz zwei. 30 erzielte Tore bei lediglich zehn Gegentreffern sprechen eine deutliche Sprache.

Unsere Sportfreunde folgen mit 22 Punkten auf Rang vier. Sieben Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen stehen bei einem Torverhältnis von 27:14 zu Buche.

Spraitbach hat also drei Punkte mehr gesammelt, drei Tore mehr erzielt und vier weniger kassiert. Das ist ein Vorsprung, aber gewiss keine andere Fußballwelt.

Besonders reizvoll ist die Gegenüberstellung der Heim- und Auswärtsbilanzen. Spraitbach ist auf eigenem Platz noch ungeschlagen: vier Siege, ein Unentschieden, 14:7 Tore. Lorch wiederum hat in der Fremde ebenfalls noch keine Niederlage hinnehmen müssen: drei Siege, ein Unentschieden, 14:6 Tore.

Die Gastgeber treffen zuhause durchschnittlich 2,8-mal, unsere Sportfreunde auswärts sogar 3,5-mal pro Begegnung. Wer also auf ein torloses Unentschieden spekuliert, besitzt entweder ein ausgeprägtes Vertrauen in die Unberechenbarkeit des Fußballs oder hat die Statistik bislang nicht gelesen.

Freilich ist auch das keine Garantie. Schließlich haben wir erst zehn Spieltage hinter uns, und der Fußball ist bekanntlich nicht verpflichtet, den Berechnungen seines Chronisten Folge zu leisten.

Der FC Spraitbach – eine Mannschaft mit langem Atem

Was mich an den Spraitbachern besonders beeindruckt, ist nicht allein die Zahl der erzielten Tore, sondern deren zeitliche Verteilung.

Von den bislang 30 Ligatreffern fielen 19 nach der 60. Spielminute, elf davon sogar in der Schlussviertelstunde einschließlich Nachspielzeit. Fast zwei Drittel der gesamten Torausbeute stammen also aus der letzten halben Stunde.

Nun könnte man vermuten, dass hier regelmäßig ein bereits geschlagener Gegner noch ein paar Tore eingeschenkt bekommt. Das kommt durchaus vor, erklärt aber längst nicht alles.

Beim 4:3 gegen Waldstetten II lag Spraitbach nach 54 Minuten mit 0:2 zurück, glich innerhalb weniger Minuten aus und entschied die Begegnung erst in der 87. Minute. Gegen Waldhausen geriet man zweimal in Rückstand, ehe Timo Seibold in der 84. Minute den 3:2-Siegtreffer erzielte.

Auch im Bezirkspokal bewiesen die Spraitbacher ihre Hartnäckigkeit. Gegen Stern Mögglingen fielen die entscheidenden Treffer zum 4:2 erst in der Nachspielzeit. Gegen höherklassige Gegner wie Durlangen und Schwabsberg behauptete man sich über 90 Minuten im Pokal und setzte sich jeweils im Elfmeterschießen durch.

Das sind keine Beweise für eine unerschütterliche Siegermentalität, wohl aber bemerkenswerte Beispiele dafür, dass diese Mannschaft auch unter schwierigen Umständen im Spiel bleibt.

Wer gegen Spraitbach nach einer Stunde führt, sollte also besser nicht schon den Motor für die Heimfahrt warmlaufen lassen.

Der Trainer schießt mit – und ist nicht allein

Eine weitere Stärke der Gastgeber ist ihre breit verteilte Torgefahr.

Spielertrainer Alexander Bechthold und Noah Hägele haben jeweils sieben Treffer erzielt, Alin Fuchs steuerte fünf bei. Zusammen kommt dieses Trio auf 19 der 30 Spraitbacher Tore. Insgesamt durften sich bereits zehn verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Bechthold gehört damit zu jener sympathischen Trainerzunft, die ihre taktischen Anweisungen bei Bedarf gleich selbst in die Tat umsetzt. Der Mann erklärt seinen Spielern also nicht nur, wo das gegnerische Tor steht, sondern demonstriert es gelegentlich auch persönlich.

Bemerkenswert ist allerdings, dass Spraitbach auch ohne seinen Spielertrainer erfolgreich war. In zwei Ligaspielen fehlte Bechthold, beide Begegnungen wurden gewonnen.

Bei Lorch ist die Torgefahr stärker auf einen Mann konzentriert. Steffen Kreeb hat bereits zwölf der 27 Treffer erzielt und damit einen Anteil von gut 44 Prozent an der gesamten Lorcher Ausbeute.

Das macht unsere Mannschaft nicht zwangsläufig berechenbarer. Aber es unterstreicht einmal mehr, welchen sportlichen Wert unser erfahrener Torjäger besitzt.

Die Sache mit der Ersatzbank

Eine naheliegende Vermutung war, dass die vielen späten Spraitbacher Treffer vor allem auf besonders erfolgreiche Einwechselspieler zurückzuführen seien.

Also wurden die Torfolgen mit den Aufstellungen und Wechselminuten abgeglichen. Das Ergebnis: Nur drei der 30 Ligatore wurden von Spielern erzielt, die zuvor eingewechselt worden waren.

Der weitaus größte Teil der späten Treffer stammt folglich von Spielern, die bereits beim Anpfiff auf dem Platz standen.

Natürlich können Einwechslungen auch dann Wirkung entfalten, wenn der betreffende Spieler nicht selbst trifft. Frische Kräfte können Räume öffnen, Gegenspieler binden und das Spiel verändern. Das lässt sich aus einer bloßen Torstatistik nicht ablesen.

Dennoch bleibt die Erkenntnis: Spraitbachs Schlussphasenstärke ist nicht einfach nur das Werk einer besonders treffsicheren Ersatzbank. Die Stammspieler selbst bleiben bis zum Ende gefährlich.

Elf Freunde – und wie viele davon bleiben dieselben?

Besonders neugierig machte mich die Frage, ob Spraitbach vielleicht deshalb so erfolgreich ist, weil Spielertrainer Bechthold Woche für Woche dieselbe eingespielte Mannschaft auf den Platz schicken kann.

Denn bei unseren Sportfreunden ist bekanntlich nicht immer sicher, welche Spieler Trainer Kevin Daboci am Sonntag zur Verfügung stehen. Berufliche Verpflichtungen, Verletzungen und andere Widrigkeiten gehören nun einmal zum Alltag des Amateurfußballs.

Also wurde die ominöse Datenbank ein weiteres Mal bemüht. Für beide Mannschaften habe ich die Anfangsformationen der zehn bisherigen Ligaspiele betrachtet und jeweils mit der vorherigen Begegnung verglichen.

Das Ergebnis überraschte selbst den Datenkraken.

Bei Lorch standen durchschnittlich 9,00 der elf Anfangsspieler auch im jeweils folgenden Spiel wieder in der Startelf. Bei Spraitbach waren es 9,11 Spieler.

Über neun Spieltagsübergänge hinweg wechselte Lorch insgesamt 18-mal einen Startplatz neu, Spraitbach 17-mal.

Ein einziger Unterschied in neun Spielen!

Beide Mannschaften haben bislang 18 unterschiedliche Spieler von Beginn an eingesetzt. Von einer wesentlich größeren personellen Beständigkeit der Spraitbacher kann also keine Rede sein.

Im Gegenteil: Lorch besitzt sogar einen ausgesprochen festen Kern. Luca Röhricht, Paul Waibel, Steffen Kreeb, Silas Podliczak und Robin Bopp standen in allen zehn Ligaspielen auf dem Platz und absolvierten zusammen 4.390 von 4.500 möglichen Spielminuten.

Spraitbach verfügt mit Noah Hägele, Vinzent Brenner, Alin Fuchs und weiteren Stammkräften ebenfalls über ein verlässliches Gerüst. Hägele hat sogar noch keine einzige Spielminute versäumt.

Die Zahlen zeigen somit zwei Mannschaften, deren personelle Kontinuität sich erstaunlich ähnelt.

Ob die Spieler dabei immer dieselben Positionen besetzten, wie gut sie miteinander harmonieren und aus welchen Gründen einzelne Wechsel vorgenommen wurden, verrät uns diese Statistik freilich nicht. Eingespieltheit lässt sich nicht auf zwei Nachkommastellen berechnen.

Aber eines dürfen wir festhalten: Kevin Daboci hat es trotz aller Schwierigkeiten geschafft, einen bemerkenswert stabilen Kern seiner Mannschaft zusammenzuhalten.

Und was sagt uns das für Sonntag?

Ich bleibe bei meiner persönlichen Einschätzung: Für mich geht der FC Spraitbach als Favorit in diese Begegnung. Vielleicht ist er sogar stärker einzuschätzen als Tabellenführer TV Straßdorf, gegen den unsere Sportfreunde im Goldwasen mit 1:2 unterlagen.

Das ist allerdings mein subjektiver Eindruck und kein Urteil, das sich aus den Zahlen zwingend ableiten ließe. Straßdorf ist schließlich noch ungeschlagen, hat erst sieben Gegentore kassiert und das direkte Duell gegen Spraitbach mit 1:0 gewonnen. Auch diese Fakten lassen sich nicht wegdiskutieren.

Ebenso wenig dürfen wir jedoch die bemerkenswerte Lorcher Auswärtsbilanz ignorieren. Drei Siege und ein Unentschieden bei 14:6 Toren sind ein stattliches Zeugnis. Unsere Sportfreunde haben in der Fremde bislang durchaus überzeugend gespielt und brauchen sich auch vor dem Tabellenzweiten nicht zu verstecken.

Die Statistik kann uns zeigen, welche Mannschaft häufiger gewinnt, wann ihre Tore fallen und wie beständig ihre Aufstellungen sind. Sie verrät uns aber nicht, ob am Sonntag ein Ball vom Innenpfosten ins Tor springt oder wieder hinaus, ob ein Torhüter einen außergewöhnlichen Tag erwischt oder ob ein Schiedsrichter in der 89. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigt.

Und das ist auch gut so. Sonst könnten wir uns den Weg an den Rand der Frickenhofer Höhe sparen und die drei Punkte gleich per Datenbankabfrage vergeben.

Alexander Bechthold erwartet ein echtes Spitzenspiel

Auch der Spraitbacher Spielertrainer blickt mit Vorfreude auf die Begegnung. Bei seiner Einschätzung des kommenden Spieltags fand Alexander Bechthold folgende Worte:

„Ein echtes Spitzenspiel! Lorch reist mit breiter Brust an und könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an uns heranrücken. Dass die Sportfreunde Qualität haben, steht außer Frage. Allerdings haben wir vor heimischer Kulisse ebenfalls einiges vor. Drei Punkte für uns – wie genau wir die holen, wird sich am Sonntag zeigen.
Mein Tipp: 3:2“

Das ist eine selbstbewusste, aber durchaus respektvolle Einschätzung des Gastgebers.

Und sollte Bechthold mit seinem 3:2 richtig liegen, würde sich zumindest eine Erkenntnis aus meiner ominösen Datenbank bestätigen: Spraitbach schießt gerne Tore, und seine Gegner dürfen durchaus auch welche erzielen.

Ich persönlich hoffe freilich, dass sich die Lorcher Auswärtsserie fortsetzt. Vielleicht gelingt es unseren Jungs sogar, den Gastgebern die erste Heimniederlage beizubringen.

Denn so viel Freude mir die Zahlen auch bereiten: Am Ende schlägt mein Herz nicht für die Datenbank, sondern für die Sportfreunde Lorch.

Und sollte der Fußball am Sonntag wieder einmal sämtliche Statistiken auf den Kopf stellen, werde ich mich keineswegs beklagen. Ich werde anschließend nur alles gewissenhaft in meine Datenbank eintragen.

Eine Datenkrake kennt schließlich keinen Feierabend.

Die Bilanz seit 1999/2000:

17 Spiele, 4 Siege Spraitbach - 3 Unentschieden - 10 Siege Lorch (21:31 Tore)



Freitag, 16. Oktober 2026

Kreisliga A1 Ostwürttemberg: Zur Lage der Liga

 

Zwei Beobachter am Spielfeldrand. Der eine kennt die Tabelle, der andere vertraut seiner Nase.

Zur Lage der Liga

Von Herbstnebeln, Höhenluft und dünnem Eis

Der Oktober ist ins Land gezogen, und über den Spielfeldern Ostwürttembergs liegt jener eigentümliche Herbstzauber, bei dem die Fußballplätze morgens noch im Nebel verschwinden, während die Tabellen allmählich klarere Konturen annehmen. Die Blätter fallen von den Bäumen, die Temperaturen sinken, und mancher Trainer betrachtet seine Mannschaft inzwischen mit jener besorgten Miene, die andernorts dem Blick auf die Heizkostenabrechnung vorbehalten bleibt.

Elf Spieltage sind absolviert, und ganz oben hat sich der TV Straßdorf eingerichtet. Neun Siege und ein Unentschieden, 28 Punkte und gerade einmal sieben Gegentore – die Mannschaft von Denis Kreissl scheint derzeit wenig Neigung zu verspüren, ihre vornehme Unterkunft an der Tabellenspitze zu räumen. Zuletzt wurden auch die Heuchlinger mit 2:0 bezwungen, wenngleich die Tore erst nach dem Seitenwechsel fielen.

Dahinter herrscht allerdings reger Betrieb. Spraitbach, Böbingen und unsere Sportfreunde Lorch bilden eine Verfolgergruppe, die dem Tabellenführer gewiss nicht schon im Oktober den Meisterwimpel überreichen möchte. Besonders der FC Spraitbach hat sich mit acht Siegen aus zehn Begegnungen als ernsthafter Anwärter auf die vorderen Plätze empfohlen.

Am Sonntag kommt es dort zum Gipfeltreffen mit den Sportfreunden. Der Zweite empfängt den Vierten, und während die Spraitbacher auf dem eigenen Sportplatz noch ungeschlagen sind, haben die Lorcher auswärts bislang ebenfalls keine Niederlage hinnehmen müssen. Das klingt nach einer Begegnung, bei der beide Mannschaften gute Gründe besitzen, mit breiter Brust aufzulaufen.

Ein wenig weiter unten hat sich Stern Mögglingen nach dem 3:1 gegen Mutlangen auf den sechsten Platz vorgearbeitet. Der TV Herlikofen wiederum besiegte Schechingen mit 3:0 und darf sich nach einem wechselhaften Saisonbeginn wieder etwas zuversichtlicher zeigen.

Besonders bemerkenswert war der jüngste Auftritt des TSV Waldhausen. Mit einem 6:1 bei der SGM Alfdorf/Hintersteinenberg meldeten sich die Waldhäuser eindrucksvoll zu Wort. Für die Gastgeber hingegen wird die Luft am Tabellenende zunehmend dünn.

Dort unten ist freilich noch längst nichts entschieden. Hohenstadt/Untergröningen unterlag in Frickenhofen erst durch einen Kopfball von Colin Postic in der Nachspielzeit mit 0:1. Ein einziges Tor entschied über drei Punkte, die beiden Aufsteigern im weiteren Saisonverlauf noch sehr wertvoll werden könnten.

Überhaupt lohnt es sich, die untere Tabellenhälfte nicht vorschnell in Gute und Schlechte einzuteilen. Zwischen dem neunten Tabellenplatz und dem Relegationsrang liegen derzeit nur wenige Punkte. Ein gelungener Sonntag kann eine Mannschaft aus der unmittelbaren Gefahrenzone befördern, eine Niederlage sie wieder mitten hineinziehen.

Und so ist die Lage der Liga nach elf Spieltagen zwar etwas übersichtlicher geworden, aber keineswegs geklärt. Oben hat Straßdorf die beste Aussicht, dahinter wird eifrig an der Leiter gebaut. Unten sucht man nach festem Boden, und mittendrin hoffen einige Vereine, dass der Herbst mehr Ernte als Sturm bereithält.

Der Wetterbericht zum zwölften Spieltag


In Straßdorf herrscht weiterhin Hochdruck. Die Gäste aus Bettringen werden versuchen, das beständige Schönwettergebiet zu stören. Bislang hat sich jedoch noch keine Mannschaft gefunden, die den Tabellenführer wirklich aus der Ruhe bringen konnte.

An der Nahtstelle zur Frickenhofer Höhe kündigt sich ein kräftiges Aufeinandertreffen zweier warmer Offensivströmungen an. Spraitbach empfängt Lorch, und die bisherigen Torbilanzen lassen lebhaften Betrieb vor beiden Strafräumen erwarten. Vereinzelte Gewitter in der Schlussviertelstunde sind insbesondere bei Spraitbacher Beteiligung nicht auszuschließen.

In Böbingen könnte die Reise zum TSB Schwäbisch Gmünd Gelegenheit bieten, den Platz in der Spitzengruppe zu festigen. Die Gastgeber haben allerdings gerade sechs Tore in Lorch hinnehmen müssen und dürften auf Wiedergutmachung bedacht sein. Die Vorhersage bleibt wechselhaft.

In Großdeinbach treffen die Gastgeber auf den TV Herlikofen. Beide stehen mit 13 Punkten im Mittelfeld, wobei die Großdeinbacher zuletzt in Bettringen gewannen und die Herlikofener gegen Schechingen erfolgreich waren. Es dürfte sich zeigen, wessen Aufwind länger anhält.

In Schechingen erwartet man die SGM Alfdorf/Hintersteinenberg. Für beide Mannschaften wäre ein Erfolg ausgesprochen willkommen. Die Wetterlage ist angespannt, und die Gefahr weiterer Punktverluste keineswegs gebannt.

In Waldhausen gastiert Hohenstadt/Untergröningen. Die Gastgeber reisen mit dem Rückenwind ihres 6:1-Erfolges in die eigene Spielstätte zurück. Für die Gäste wird es darum gehen, nach der bitteren Niederlage in Frickenhofen wieder Zählbares einzufahren.

In Frickenhofen steht mit Stern Mögglingen ein Gegner vor der Tür, der zuletzt ebenfalls erfolgreich war. Ob der späte Siegtreffer gegen Hohenstadt/Untergröningen den Frickenhofenern zusätzlichen Auftrieb verleiht, bleibt abzuwarten.

In Waldstetten beginnt der Spieltag bereits am Freitagabend mit der Begegnung der TSGV-Reserve gegen den TV Heuchlingen. Für beide Mannschaften geht es darum, Abstand zur gefährdeten Tabellenregion zu gewinnen. Die Vorhersage hierzu bleibt bis zum Schlusspfiff unter Vorbehalt.

In Mutlangen herrscht dagegen absolute Windstille. Der TSV ist spielfrei und kann sich das Treiben der Konkurrenz in aller Ruhe betrachten. Ob das allerdings entspannender ist, als selbst auf dem Platz zu stehen, darf bezweifelt werden.

Und damit schließt der Chronist seinen Wetterbericht. Mögen die Plätze bespielbar, die Schiedsrichter wohlbehalten und die Zuschauer mit warmen Getränken versorgt sein. Denn eines ist im ostwürttembergischen Herbst so sicher wie das fallende Laub: Irgendwo wird am Sonntag wieder einer behaupten, er habe das Ergebnis schon vor dem Anpfiff gewusst.

Dienstag, 2. Dezember 2025

Halbjahresmeister und Aufsteiger der Bezirksliga Ostwürttemberg ab 1993

Eine Übersicht über die Tabellenstände zum Jahreswechsel im Vergleich zum Saisonende.

Welche Mannschaft überwinterte ab 1993 auf Platz 1, wer trug zum Saisonfinale sich dann auch wirklich als Aufstiegsmeister der Bezirksliga Ostwürttemberg in die Geschichte ein? Ein kleiner Überblick über die letzten drei Jahrzehnte.

Halbjahresmeister 2025:

Sportfreunde Dorfmerkingen II 


 

1993/94: SV Heldenfingen (23-7 P.)             

Meister: 1. FC Germania Bargau (46-14 P.)

 

1994/95: TSG Hofherrnweiler (25-9 P.)        

Meister: SV DJK Stödtlen (41-15 P.)

 

1995/96: TSV Hüttlingen (34 P.)                  

Meister: TSV Hüttlingen (68 P.)

 

1996/97: FC Victoria Gmünd (46 P.)             

Meister: FC Victoria Gmünd (75. P.)

 

1997/98: TV Steinheim (37 P.)                      

Meister: TSG Hofherrnweiler (72 P.)

 

1998/99: TV Steinheim (30 P.)                     

Meister: TV Steinheim (79 P.)

 

1999/00: TSB Schwäbisch Gmünd (36 P.)   

Meister: 1. FC Normannia Gmünd (75. P.) 

 

2000/01: FC/DJK Ellwangen (41 P.)            

Meister: TSB Schwäbisch Gmünd (70 P.)

 

2001/02: SV Großkuchen (39 P.)                  

Meister: FC/DJK Ellwangen (71 P.)

 

2002/03: SV Großkuchen (40 P.)                  

Meister: SV Großkuchen (67 P.)

 

2003/04: TV Bopfingen (37 P.)                    

 Meister: TV Bopfingen (62 P.)

 

2004/05: TSG Hofherrnweiler (32 P.)          

Meister: TSG Hofherrnweiler (65 P.)

 

2005/06: VfR Aalen II (45 P.)                       

Meister: VfR Aalen II (84 P.)

 

2006/07: TSV Essingen (41 P.)                     

Meister: Heidenheimer SB II (70 P.)

 

2007/08: 1. FC Germania Bargau (36 P.)     

Meister: TSV Essingen (69 P.)

 

2008/09: 1. FC Germania Bargau (39 P.)     

Meister: FV Sontheim/Brenz (72 P.)

 

2009/10: FV 08 Unterkochen (40 P.)           

Meister: 1. FC Germania Bargau (64 P.)

 

2010/11: TSG Schnaitheim (38 P.)             

Meister: TSG Schnaitheim (73 P.)

 

2011/12: FV Sontheim/Brenz (38 P.)          

Meister: FV Sontheim/Brenz (71 P.)

 

2012/13: TSG Hofherrnweiler (33 P.)         

Meister: TSGV Waldstetten (68 P.)

 

2013/14: SG Bettringen (37 P.)                   

Meister: SG Bettringen (69 P.)

 

2014/15: SV Neresheim (32 P.)                   

Meister: SV Ebnat (63 P.)

 

2015/16: SG Bettringen (39 P.)                   

Meister: SG Bettringen (71 P.) 

 

2016/17: 1. FC Germania Bargau (35 P.)    

Meister: 1. FC Germania Bargau (68 P.)

 

2017/18: SV Waldhausen (38 P.)                 

Meister: FV Sontheim/Brenz (68 P.)

 

2018/19: SV Neresheim (37 P.)                   

Meister: SV Neresheim (67 P.)

 

2019/20: SV Waldhausen (44 P.)                 

Meister: SV Waldhausen (Corona)

 

2020/21: FV 08 Unterkochen (29 P.)          

Meister: ----- (Corona)

 

2021/22: SG Bettringen (39 P.)                   

Meister: SG Bettringen (83 P.)

 

2022/23: 1. FC Germania Bargau (36 P.)   

Meister: 1. FC Germania Bargau (70 P.)

 

2023/24: FV 08 Unterkochen (32 P.)          

Meister: SG Bettringen (64 P.)

 

2024/25: SV Neresheim (35 P.)                  

Meister: FV Sontheim/Brenz (65 P.)

 

2025/26: Spfr. Dorfmerkingen II (39 P.)     

Meister: ??? 
 

           

Sonntag, 11. Mai 2025

Das Goldwasen-Abenteuer des Kara Ben Ballverlust.

 


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Lorchs Stammeskrieger Old Robinbopp im Powwow mit Spieltagshäuptling Young Pipe 

Im Schatten der Schwäbischen Alb.

Fern im Lande zwischen Rems und Hohenstaufen, wo die Luft klar und der Geist der Tapferkeit gegenwärtig ist, da trafen sich zwei stolze Stämme zum Kräftemessen: die Krieger der Sportfreunde Lorch, Hüter des Goldwasens und Verteidiger des 7. Platzes, empfingen die unerschrockenen Reiter der TSG Nattheim, die mit kühnem Herzen und scharfen Stollen herangaloppiert kamen, um Ruhm und Rang zu erringen.
 
Die Sonne stand hoch über dem weiten, grünen Feld des Goldwasens, ihre warmen Strahlen tauchten das Schauspiel der Balltreterei in ein goldenes Licht. Ich, Kara Ben Ballverlust, saß am Rande des Schlachtfeldes, meine Feder kratzte über das Pergament, während sich vor meinen Augen ein erbitterter Kampf entfaltete.
 
Schon vor Anpfiff lag eine Spannung in der Luft, wie ich sie einst spürte, als die Apachen mit den Kiowas zusammentrafen. Trommeln ertönten nicht, doch das Murmeln der Scharen am Spielfeldrand ließ mein Innerstes erbeben. Nie zuvor sah ich solch ein Lager von Menschen – ehrbare Stammesälteste, aufgeregte Jünglinge, manche mit dem Blicke eines Medizinmannes, andere mit der Seele eines Scouts.
Schon zu Beginn dieser denkwürdigen Begegnung erhob sich Jonas Nietzer - ein Name, der klingen wird wie der Donner über dem Llano - wie ein wackerer Held aus den Reihen der Sportfreunde Lorch. Kaum fünf Minuten waren vergangen, als er, gleich einem Wirbelwind, durch die Reihen brach wie ein Mustang durch das Dickicht und das Leder im Netz der Fremden versenkte.
Doch der Jubel war von kurzer Dauer. Schon vier Minuten später preschte Tim Eichhorn heran, sein Fuß ein geschwungenes Schwert, das den Gleichstand herbeiführte.
 
 
Der Kampf tobte unermüdlich weiter. Immer wieder wagte sich Lorch nach vorne, doch ihre Pfeile fanden nicht ihr Ziel. Die Männer aus Nattheim kämpften klug, ihre Verteidigung war fest wie die Mauern von Akkon. Da, in der 36. Minute, nutzte Jens Baamann die Unachtsamkeit der Lorcher, und mit einem entschlossenen Schlag nahm er ihnen die Führung. Die Tribüne erzitterte, und ich, der Chronist, konnte nur staunend meine Zeilen füllen.
 
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Der Abend nahte, und doch war der Ausgang ungewiss. Lorch warf alles in die Waagschale, doch ihre tapferen Streiter wurden immer wieder zurückgeworfen. Und dann – im zweiten Akt dieses Schauspiels – geschah es: ein letzter Schlag. Patrick Brümmer, der listige Späher der Nattheimer, schlich sich in Minute 88 in das Herz der Lorcher Verteidigung. Mit der Treffsicherheit eines Gewehrschusses aus der Silberbüchse schob er den Ball über die Linie – ein Jubelschrei hallte über das Feld wie der Ruf eines Siegers am Lagerfeuer und schloss das Buch dieses Duells mit einem Tor, das wie das Ende einer großen Reise erschien.
 
Die Schlacht war geschlagen, der Sand des Spielfeldes ruhte nun still. Nattheim zog siegreich davon, während die Lorcher in Gedanken versunken waren, ihre Fehler betrachtend.
Ich, Kara Ben Ballverlust, saß am Rande des Feldes, notierte das Geschehen mit Feder und Tinte – und weiß nun: Der Fußball ist wie die Wüste - unberechenbar, erbarmungslos und doch voll unermesslicher Schönheit. 

Doch verzaget nicht, ihr Helden mein! Denn wahrlich, der Ball ist rund, und seine Wege ungewiss. So schwöret ihr euch neu auf morgen ein, Lasst uns nicht klagen, sondern erneut kämpfen! Denn wenn das Schicksal grausam war, So sei unser Herz noch härter!

Und so sprach Kara Ben Ballverlust: „Ich bin ein einfacher Mann. Ich sehe einen Querpass im eigenen Sechzehner – und ich schreie. Doch auch wenn wir heute verloren haben, so habe ich Hoffnung. Denn es war Herz dabei. Schweiß. Und die Erkenntnis: Wer kämpft wie ein Wolf, darf auch mal wie ein Dachs verlieren. Nächste Woche reiten wir wieder. Und diesmal, Freunde, diesmal laden wir durch.“

Hugh. Ich habe gesprochen.

 

 Hier geht es zum offiziellen Spielbericht: Nach früher Führung kein Ertrag: Lorch unterliegt Nattheim

 


Dienstag, 30. Juli 2024

Das Schwarze sind die Buchstaben: Fußball im Bezirk Böblingen/Calw 1965 bis 2024


Teilnehmer der Premierensaison 1965/66

Die Strukturreform innerhalb des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) sorgte dafür, dass die ursprünglich 16 Bezirke auf 12 reduziert wurden. Einer davon war der erst 1965 ins Leben gerufene Bezirk Böblingen/Calw, der nun in den Bezirk Nordschwarzwald und Stuttgart/Böblingen aufgeteilt wurde.

Philatelisten, diese nerdige Spezies Mensch, die sich der Jagd nach Postwertzeichen verschrieben hat, lieben es: ein vollständig abgeschlossenes Sammelgebiet. Ähnlich dürfte es auch Fußballfreaks gehen, die sich mit Historie oder Statistiken oder bestenfalls gar beidem beschäftigen. Aus dem Hause des für seine Fußballzahlenwerke bekannten Deutschen Sportclubs für Fußballstatistiken (DSFS) ist nun so ein Gesamtwerk für den ehemaligen Fußballbezirk Böblingen/Calw erschienen.

Auf 202 Seiten werden die 59 Spielzeiten des Bezirks recht ausführlich dargestellt. D.h., die A-Klasse bzw. ab 1978 Bezirksliga werden mit Tabellen und Ergebniskästen durchleuchtet und die Bezirkspokalendspiele aufgelistet. Ab der Saison 1995 findet der geneigte Enthusiast auch die Ergebnisse der Kreisliga A. Ansonsten natürlich alle Tabellen bis in die unterste Spielklasse sowie die obligatorischen "Ewigen Tabellen" (die für den Bezirk Böblingen/Calw den Namen "ewig" zurecht tragen dürfen).

Die dem Schwaben angeborene Sparsamkeit wird nun spitzbübisch darauf hinweisen, dass diese Tabellen doch völlig gratis im Internet zu finden seien. Seitdem der Württembergische Fußballverband dankenswerterweise seine historischen Tabellen auf der Homepage zum Download anbietet, haben Häberle und Pfleiderer gewiss nicht unrecht. Aber diese alten Veröffentlichungen, so wichtig sie sind und so sehr sie ein historisches Zeitdokument darstellen, leben mit dem Makel, fehlerbehaftet oder lückenhaft zu sein. Sie zeigen schön die Entwicklung der Fußballveröffentlichungen auf. Als 1965 der Bezirk seine Pflichtspielrunde aufnahm, wurden Tabellen noch händisch ermittelt, Rechen- oder Schreibfehler oder simple Zahlendreher von Spieltag zu Spieltag fortgeführt. Beim Abtippen mit der Schreibmaschine reichte ein dicker Finger, ein unbemerkt gebliebener falscher Anschlag, und das ganze Ding ging rechnerisch nicht mehr auf. Und zu guter Letzt war auch ein Schriftsetzer in der Druckerei bei all' seiner Berufserfahrung nicht unfehlbar. Sprich: sind auch moderne Zeiten mit Computern und Tabellenprogrammen nicht vor Fehlern gefeit, so treten sie doch relativ seltener auf als zu Zeiten der Altvorderen, wo Ergebnisse und Tabellen durch unzählige Hände gingen.

Jürgen Renner vom DSFS ist es nun zu verdanken, dass er sich nicht nur auf bereits veröffentlichte Publikationen verlassen hat und diese bequem 1:1 übertragen hat. Er ging den Weg in die Archive, trug aus vergilbten und verstaubten Tageszeitungen mühsam die Ergebnisse zusammen und kann sie nach einem Jahr der Pein und Mühsal endlich der Öffentlichkeit präsentieren. "Waffnend gegen eine See von Plagen", eingepfercht und unrasiert in einem Kellerverlies bei spartanischer Nahrung und getrennt von Familie und Freunden galt seine ganze Schaffenskraft und Konzentration der gewissenhaften Zusammenstellung des Zahlenwerkes, wohlwissend, dass ein aufgespürter Fehler ihn in einen Zahlenwahnsinn treiben könnte, war sein Blick stets auf das Endergebnis gerichtet. Okay, ich dramatisiere ein klein wenig. Aber bildlich gesprochen dürfte diese kleine Allegorie nicht ganz abwegig sein.


WFV-Veröffentlichung 1965/65. Klassisch in der Schriftsetzerei


Modern, bequem und tagesaktuell: Präsentation auf fussball.de

Herausgekommen ist ein Standardwerk einer ganzen Region, die ich mit Genuss und Freude empfehlen kann, selbst wenn man sich nun nicht mit dem "Wilden Westen" des Verbandsgebietes vordringlich beschäftigt. Einerseits ist es ein wertvolles Zeitdokument, dass im nüchternen Zahlenspiel (das zum Fußball eben genauso dazu gehört wie der Schiedsrichter und die Stadionwurst) die Entwicklung im württembergischen Fußball darstellt. Auf der anderen Seite wünscht man sich solche Bände zu anderen Fußballbezirken. Kritiker werden einwenden, dass es sich hierbei um keine umfassende Geschichtsschreibung handelt und man wenig über Vereine und Protagonisten des Ballsports erfährt. Das mag richtig sein, ist aber auch nicht der Zweck von Buch und DSFS. Vielmehr gelangt man in den Besitz einer validen Grundlage, besonders wenn man an eigenen Werken der erzählenden Geschichtsschreibung arbeitet. Und nicht zuletzt kann jetzt mal verlässlich nachgeprüft werden, ob der Bruddler hinter der Bande, der in den 1970er Jahren die Kickstiefel für den eigenen Verein schnürte, tatsächlich mal einen zweistelligen Sieg gegen den Lokalrivalen erlebt hat. Und nicht vergessen: es ist auch ein Stück Heimatgeschichte.

Die letzte Spielzeit 2023/24

Bei all' meiner Lobhudelei muss ich mir natürlich auch etwas zum kritisieren suchen. Eine Vereinsvorstellung mit der Übersicht der Tabellenentwicklung und ein paar Eckdaten der Clubs wäre ganz prima gewesen, und als Ortsfremder bastelte ich mir die Landkarten selber. Jedoch sind diese Kritikpunkte verschmerzbar.

Beim historischen Logo des SGV Dätzingen musste ich mich mit dem ehemaligen Ortswappen aushelfen, aber ich hoffe, ich konnte auch mit meinen beiden Karten hier auf der Seite ein wenig den Zeitgeist von 1965 und die schnöde Gegenwart von 2024 einfangen.

Das Buch ist im Shop des DSFS für nur EUR 19,80 (zzgl. Versand) erhältlich, und behufs der Tatsache, dass ein schlecht eingeschenktes Bier im Wasen heuer wohl EUR 14,50 kosten und noch am gleichen Tag in einer unappetitlichen Dixie-Toilette ausgeschieden wird, ist dieses statistische Kleinod doch wahrlich ein bleibender Gewinn.

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"Fußball im Bezirk Böblingen/Calw 1965 bis 2024" von Jürgen Renner, erschienen und erhältlich beim Deutschen Sportclub für Fußballstatistiken.

202 Seiten, EUR 19,80

Direktlink zum Buch: DSFS-Shop